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Ursachen und Risikofaktoren

Für die Auf- und Abbauvorgänge sind spezielle Zellen in den Knochen zuständig. Die Osteoblasten sorgen für den Aufbau neuer Knochensubstanz, die Osteoklasten sind für den Abbau alter Knochensubstanz zuständig. Wenn jetzt das zwischen Auf- und Abbau ungefähr bestehende Gleichgewicht auf der Aufbauseite nachhaltig gestört ist, führt das zu vermehrtem Knochenabbau und damit zur Osteoporose.


Die Gründe für ein gestörtes Gleichgewicht sind vielfältig. Dazu gehören zum Beispiel:

  • erbliche Veranlagung
  • bestimmte Knochenerkrankungen
  • zu wenig Knochenmasse (Knochenvorrat) in jungen Jahren
  • hormonelle Veränderungen (insbesondere, aber nicht ausschliesslich bei Frauen)
  • Stoffwechselstörungen
  • langfristige Einnahme bestimmter Medikamente wie Kortison
  • falsche Ernährung
  • mangelnde Bewegung
  • Missbrauch von Genussmitteln

 

Die Konsequenzen aber sind immer die gleichen. Der Körper erhält nicht genügend Calcium zur Bildung neuer Knochensubstanz und das ausserdem erforderliche Vitamin D wird in unzureichender Menge im Körper produziert oder diesem zugeführt.
A = ideale Entwicklung durch regelmässige Calcium-Zufuhr (Aufbau maximaler Knochenmasse), ab 35 Jahren altersbedingte Abnahme der Knochenmasse

B = wenig Calcium-Aufnahme während der Entwicklung = wenig Knochenmasseaufbau

C = Bei Frauen in (nach) den Wechseljahren (ohne Hormontherapie). Trotz eines guten Ausgangszustandes wird die Bruchgrenze relativ früh erreicht.